Wohnen mit der Energie-Flatrate

 

Ein Haus ist dann energieautark, wenn seine
Bewohner mit der selbst produzierten Energie
leben können. Zusätzlich regelt es mit seinem
Speicher die Netzenergie. Daraus ergeben sich
neuartige Vermietungsmodelle zum Einheitstarif.

Auszug aus dem eco2friendly-Magazin Herbst/Winter 2018

Auszeichnung mit dem Deutscher Solarpreis 2018

Deutscher Solarpreis für Vernetzte Energieautarke Mehrfamilienhäuser in Cottbus

Prof. Timo Leukefeld und Uwe Emmerling, Vorstandsvorsitzender der eG Wohnen, erhalten Deutschen Solarpreis 2018 für gemeinsames Bauprojekt. Die vernetzten energieautarken Mehrfamilienhäuser mit Pauschalmiete und Energie-Flatrate sind ein Vorzeigeprojekt für den Strukturwandel in der Lausitz und ein politisches Signal für ein alternatives Mieterstrommodell zum EEG, heißt es in der Begründung.

Freiberg, 4. September 2018. Für ihr gemeinsames Bauprojekt Zwei vernetzte energieautarke Mehrfamilienhäuser in Cottbus werden Prof. Timo Leukefeld und Uwe Emmerling, Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft eG Wohnen 1902, mit dem Deutschen Solarpreis 2018 ausgezeichnet. Geehrt werden sie in der Kategorie „Solare Architektur und Stadtentwicklung“. Die vernetzten Mehrfamilienhäuser mit Mieterstrom und Mieterwärme seien ein Vorzeigeprojekt für den Strukturwandel in der Lausitz und ein politisches Signal für ein alternatives Mieterstrommodell zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), heißt es in der Begründung von EUROSOLAR, die den renommierten Preis alljährlich verleihen. 

Das Konzept der vernetzten energieautarken Gebäude wurde von dem Energieexperten Prof. Timo Leukefeld entwickelt. Eine Besonderheit bei diesen Gebäuden ist die Pauschalmiete mit Energie-Flatrate, welche der Bauherr seinen Mietern zehn Jahre lang gewähren wird. Möglich wird dies durch die großen Solarthermie- und Photovoltaikanlagen mit den entsprechenden Energiespeichern, die für einen hohen Autarkiegrad in der Wärme- und Stromversorgung sowie extrem niedrige Energiekosten sorgen. Umgesetzt hat das innovative Bauprojekt die Wohnungsgenossenschaft eG Wohnen 1902 in Cottbus. „Wir wollten eine Wohnalternative in einem Gebiet mit einem angespannten Markt anbieten“, schildert Emmerling die Herausforderung in der zweitgrößten Stadt Brandenburgs. „In dem Mietermarkt gilt es, innovative Angebote zu machen. Dazu kommt der hohe Wohnkomfort in den Gebäuden.“

„Völlig neuer Ansatz im deutschen Bauwesen“

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, weil sie einen völlig neuen Ansatz im deutschen Bauwesen honoriert“, sagt Leukefeld. „Dem innovationsfreudigen Wohnungsunternehmen eG Wohnen gebührt höchste Anerkennung. Denn für eine gute Idee braucht es Visionäre, die sie umsetzen.“ Uwe Emmerling von der eG Wohnen nimmt den Preis am 15. September in Bonn entgegen.

„Die eG Wohnen hat erkannt, dass die energieautarken Mehrfamilienhäuser ein interessantes neues Geschäftsmodell sind“, ergänzt Leukefeld. „Heutzutage muss es um Geschäftsmodelle gehen, nicht mehr um die einzelne Technik.“ Die Frage sei immer: Welche Probleme des Kunden können wir lösen. Dafür seien Rundum-Sorglos-Pakete zu entwickeln. Gebaut werden die Mehrfamilienhäuser von der Helma Eigenheimbau AG, die bundesweit schon mehrere energieautarke Häuser nach dem Konzept von Timo Leukefeld errichtet hat. „Helma ist offen für Innovationen und ebenfalls ein wichtiger Partner“, sagt Leukefeld anerkennend. Bis Ende des Jahres sollen die Mehrfamilienhäuser in Cottbus bezugsfertig sein. Die TU Bergakademie Freiberg und das Freiberg Institut begleiten das Projekt mit dem vom BMWi-geförderten Vorhaben "Eversol". In diesem führen die Wissenschaftler/innen ein begleitendes Monitoring sowie sozioökonomische Untersuchungen durch.

Konsequent für die erneuerbaren Energien

Mit der Auszeichnung würdigt EUROSOLAR gleichzeitig das „überzeugende Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien“ von Timo Leukefeld. Aufgewachsen in einer Försterei, hat der 48-Jährige schon früh das Prinzip der Nachhaltigkeit verinnerlicht. Er erlernte den Beruf des Schlossers und studierte danach an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg Energetik. Hier baute er unter anderem den Solarkollektorteststand auf. 1996 plante er die erste energieautarke Siedlung in Andalusien. Mit seinem Handwerksbetrieb Soli fer installierte er von 1997 bis 2011 über 3.000 Solarwärmeanlagen mit mehr als 50.000 m² Kollektorfläche.

Ein Richtungswechsel machte ihn zum Vordenker für energieautarke Lösungen, die Wärme, Strom und E-Mobilität einbeziehen. Leukefeld ist Keynote-Redner zu den Themen autarke Energieversorgung und Fragen des zukünftigen Lebens, Buchautor und Honorarprofessor. Er hält die einzige Vorlesung in Deutschland zum Thema „Energieautarke Gebäude“. Von der Bundesregierung wird er als Energiebotschafter bezeichnet.

2011 entwickelte Timo Leukefeld mit der Helma Eigenheimbau AG ein energieautarkes Haus. 2013 baute er mit seinem Kollegen Stephan Riedel zusammen zwei solcher Häuser in Freiberg und ließ sie mit umfangreicher Messtechnik ausstatten. „Es ist ein Selbstversuch mit hervorragenden Messergebnissen“, sagt Leukefeld. 2014 plante er das erste energieautarke Mehrfamilienhaus, das jedoch nicht gebaut wurde. In dem gleichen Jahr entwickelte er das Geschäftsmodell Pauschalmiete mit Energie-Flatrate, das durch große Solaranlagen und Langzeitspeicher ermöglicht wird. „Wir sind die einzigen, die dies praktizieren“, sagt Leukefeld, der noch weitere Bauprojekte wie in Cottbus betreut. Für sein unermüdliches Engagement, die Kreativität und Innovationsfreudigkeit wurde er schon mehrfach ausgezeichnet und unter anderem zwei Mal vom ZDF für den Deutschen Umweltpreis nominiert.

Stets auf der Suche nach Trends und neuen Geschäftsmodellen, die die Erneuerbaren Energien voranbringen, reiste Leukefeld in diesem Frühjahr ins Silicon Valley und besuchte dort die führenden Internet-Konzerne. Seither beschäftigt er sich noch stärker mit der Digitalisierung in Gebäuden und entwickelt Modelle für die Zeit nach der Digitalisierung.

Weitere Informationen:

 

Eurosolar: www.eurosolar.de  

Fa. Timo Leukefeld – Energie verbindet: https://www.timoleukefeld.de/

eG Wohnen 1902: http://www.eg-wohnen.de

Website zum Bauprojekt in Cottbus: http://www.cottbus-sonne.de/

Helma Eigenheimbau: https://www.helma.de

Timo Leukefeld bringt Ideen aus dem Silicon Valley mit

Googles erstes Auto zum autonomen Fahren im Museum...

Sein Fazit: Die Digitalisierung betrifft uns alle

Begeistert kommt Timo Leukefeld von seiner siebentägigen Reise aus dem Silicon Valley zurück. „Natürlich kann sich meine Firma nicht mit Google, Facebook oder Zappos vergleichen“, sagt der Inhaber der Firma Timo Leukefeld, „aber ich habe vor allem große Begeisterung der Mitarbeiter erlebt und unglaublich viele unternehmerische Ideen und Anregungen mitgenommen."

Besonders faszinierend ist, wenn man vor Ort bereits selbstfahrende Fahrzeuge sieht. Insgesamt gibt es in Kalifornien 52 zugelassene Hersteller. Nicht nur Tesla und ein bis zwei weitere wie man bei uns vermutet. Google bzw. die Tochterfirma Waymo hat mehr als 600 Fahrzeuge im Selbstfahrmodus auf der Straße und testet bereits Robotertaxiflotten. Nicht nur in den USA sondern auch in China fahren diese bereits im Testbetrieb. Die Hersteller mit solchen Testlizenzen müssen an die Regierung melden, wie häufig deren Computerautos die Kontrolle an einen Sicherheitsfahrer übergeben. Google/Waymo-Autos übergeben alle 9.000 (!!!!) Kilometer, Mercedes-Autos alle 2.07 (!!!!) Kilometer.

Veranstalter der „Inspirationsreise“ war die Beratungsfirma tempus. Personal-Guru und Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Knoblauch hat die sieben Tage im Tal bei San Francisco vorbereitet. Nicht nur, dass dort der digitale Wirtschaftswandel seinen Ausgangspunkt nimmt, es sind auch die Unternehmensstrategien und die Personalpolitik, die diese führenden Unternehmen prägen. So kamen die 50 Reiseteilnehmer in den Firmen mit unterschiedlichen Menschen zusammen, vom Geschäftsführer über Personaler bis zu den Mitarbeitern. „Die sind alle von der Vision des Unternehmens begeistert“, so Leukefeld und wundert sich, dass jeder etwas über die jeweiligen Unternehmensziele und die Art zu arbeiten erzählen kann.

Deshalb hat er sich mit den anderen deutschen Reiseteilnehmern immer wieder darüber ausgetauscht, wofür denn das eigene Unternehmen steht, was es auszeichnet und einzigartig macht. „An dieser Profilierung und an neuen Geschäftsmodellen für vernetzte energieautarke Gebäude werden wir weiterarbeiten“, sagt er. Tatsächlich ist dies für viele Mitreisende der Kernpunkt, weiß Knoblauch, der seit zwei Jahren jährlich drei Reisen ins Silicon Valley anbietet. „Das ist schon deshalb notwendig, damit die besten Bewerber das Unternehmen überhaupt wahrnehmen und dann auch noch als attraktiv einschätzen“, sagt der Tempus-Geschäftsführer. Sonst arbeiten ausgezeichnete Fachkräfte eben bei der Konkurrenz, die sich besser darstellt, warnt er.

Jörg Knoblauch ist im Silicon-Valley bestens verdrahtet und kann Besuche in Unternehmen wie Apple oder Tesla vermitteln, aber auch bei Start-Ups oder in Coworking Spaces, in denen innovative Produkte entstehen. „Die Geschwindigkeit in dieser Gegend ist extrem hoch“, stellt Leukefeld fest. Es werden keine detaillierten Pläne geschmiedet und ausgereifte Produkte entwickelt, sondern Ideen werden schrittweise ausprobiert und getestet. „Wenn diese Innovationen nicht ankommen, fällt es offensichtlich auch viel leichter, sie loszulassen, weil die Entwicklungskosten nicht so hoch waren“, sagt der Energieexperte Leukefeld.

Ohnehin gehen die Nord-Amerikaner anders mit Fehlern um. Statt lange über die Frage zu grübeln, wie das nur passieren konnte, beschäftigen sie sich damit, wie sie es künftig besser machen können. Einige Unternehmen küren deshalb den Fehler des Monats, um ihre Mitarbeiter zu animieren, kreativ zu werden statt im alltäglichen Trott zu verharren. „Das ist schon extrem beeindruckend“, findet Timo Leukefeld und überlegt, wie seine Firma etwas von dem Spirit übernehmen kann.

„Wir sollten die Chancen der Digitalisierung nutzen“

Timo Leukefeld vor Tafel Birthplance of Silicon Valley

Prof. Timo Leukfeld, Mitglied im Vorstand des Sonnenhaus-Instituts, appelliert, vom Vorreiterland der Digitalisierung USA zu lernen und digitale Trends auch in Deutschland schneller und angstfreier umsetzen, zum Beispiel im Bauwesen und der Energieversorgung von Gebäuden – Sonnenhaus-Institut setzt Digitalisierung bereits in Haus- und Energietechnik um

Straubing, 9. Mai 2018. Inspiriert von einer Unternehmerreise in das Silicon Valley, Kalifornien, regt Timo Leukefeld, Mitglied im Vorstand des Sonnenhaus-Instituts, an, Trends aus dem Vorreiterland der Digitalisierung auch in Deutschland stärker zu nutzen. „Wir müssen viel mehr tun, um den Anschluss im weltweiten Vergleich nicht zu verlieren“, ist er überzeugt. Das Sonnenhaus-Institut integriere in seinem Bau- und Energiekonzept bereits neueste Trends, zum Beispiel mit dem Bau von Smart Homes einschließlich der Einbindung der Wärmetechnik, Stromerzeugung und Elektromobilität in das solare Baukonzept. „Wir werden die Ergebnisse aber noch auswerten und sehen, was derzeit zum Umsetzen sinnvoll erscheint.“  

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Timo Leukefeld im Interview auf heizung.de - von Minh Duc Nguyen

Die Energiewende im Großen und im Kleinen gestalten

Die Energiewende betrifft jeden von uns. Für ihr gelingen sind die Weichen nun richtig zu stellen. Im Interview mit dem Onlineportal Heizung.de berichte ich darüber, wie das im Großen und im Kleinen funktionieren könnte.

Wie wichtig ist die Energiewende aus Ihrer Sicht?
Ist die Wende noch zu schaffen, wenn ja, wie?
Was müsste aus Ihrer Sicht passieren?
Meinen Sie damit die Sektorkopplung?
Was wäre aus Ihrer Sicht eine intelligente Sektorkopplung?

Timo Leukefeld: "Die meisten Menschen wollen so bleiben, wie sie sind. Sie verhalten sich nun mal nicht DIN-Normgerecht."

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier:

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Wie werden wir in Zukunft leben?

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld zu Gast im Vegan Podcast mit Christian Wenzel.

Christian Wenzel ist Vater, Ehemann, Unternehmer, Veganer Fitness Addict, Bestseller Autor, Experte für digitale Transformation und Online Marketing.

Im Interview findest du die Antworten auf diese Fragen:
  * Wie werden wir Zukunft leben?
  * Wieso Strom in der Zukunft nichts mehr kosten wird?
  * Wie die Ernährung der Zukunft aussieht?
  * Welche Rolle Energie in der Zukunft haben wird?

Hier findest du den Podcast auf iTunes

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Ausstellungseröffung „Rolf Trexler - Lustigmacher“ am 22.10.17 auf Burg Schönfels

ISBN: 978-3-00-057077-3
Rolf Trexler - Lustigmacher, ISBN: 978-3-00-057077-3


„Figurentheater ist eine Illusion, bei der man weiß, dass es eine ist,
aber gleichzeitig auch vergisst, dass es eine ist.“

Rolf Trexler 1907 – 1985, Maler, Grafiker, Meister des Puppenspiels


Sehr geehrte Damen und Herren,

mancher weiß kaum noch um das Geheimnis der Puppen. Wie ist es möglich, dass sie mitunter mehr über die Bühnenrampe bringen als leibhaftige Schauspieler? Ein Meister dieses Faches war Rolf Trexler, der 1907 in Zwickau geboren wurde. Uns allen möchten wir einen Einblick in sein Leben und seine Werkstatt vermitteln. Gern laden wir Sie herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung über den, der sich mit Puppen lustig machte und uns damit erfreut und nachdenklich gestimmt hat.

Wir eröffnen die Ausstellung „ROLF TREXLER: LUSTIGMACHER“
mit einem Rahmenprogramm und der Vorstellung des neuen Buches über Rolf Trexler am

Sonntag, den 22. Oktober um 15 Uhr

im Museum der Burg Schönfels bei Zwickau

Die künstlerische Leitung der Ausstellung hat Karla Wintermann.

Zu sehen sind 25 Puppen von Trexlers eigener Hand, die komplette Bühnenszene „Der arme Poet“ von Spitzweg, Bühnenrequisiten. Dekorationen, Plakate, Werbeflyer, Fotografien, Gemälde und grafische Arbeiten. Dort werde ich auch das neue Buch

Rolf Trexler war mein Großvater – und ein Meister des Puppenspiels. Darüber hinaus war er Maler und Grafiker. Er spielte Geige. Er schätzte die deutsche Sprache und jene, die sie beherrschten: wie Kurt Tucholsky und Karl Valentin. Kraft schöpfte er aus seiner Freundschaft mit Gerd Fröbe und Max Jakob von den Hohnsteinern und Sergej Obraszow vom Moskauer Puppentheater. Wer seine Kabarettbühne erlebte, wurde ein lebenslanger Freund, wie etwa Pablo Picasso, der im Gästebuch eine respektvolle Widmung hinterließ.

Wer ihn mit seinen Figuren erlebte, weiß von Sternstunden zu berichten zu sehen im einzig erhaltenen Filmdokument des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahre 1978:

Einzige Filmdokumentation mit Rolf Trexler 

Die Verbindung von Wirtschaft und Kunst, wie Rolf Trexler sie sah und lebte, ist der wesentliche Grund für meine Trexlerforschung gewesen. Mit seinen Puppen warb er für Produkte. Mit der Perfektion seiner Arbeit gab er einer jeden ihren Charakter und ganz eigenen Charme. Das macht Handwerk zur Kunst. Ein Geist, dem ich mich verbunden fühle und mich zu meinem Studium des Puppenspiels bei Karla Wintermann am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden inspirierte.

Wir würden uns freuen, Sie bei der Eröffnung zu treffen
Mit besten Grüße, Ihr Timo Leukefeld

Impressionen Rolf Trexler und seine Figuren

letztes Buchkapitel - Gedanken zur Trexlerforschung

vr Bank Altenburger Land eG weiht in Schmölln das erste energieautarke Haus im Landkreis Altenburger Land ein

Gemeinsam mit allen Projektpartnern und unter der Schirmherrschaft des Thüringer Wirtschaftsministers Wolfgang Tiefensee wird die VR-Bank Altenburger Land eG am 16.08.2017 um 15.00 Uhr das erste energieautarke Eigenheim in der Stadt Schmölln einweihen, welches fortan als Musterhaus besucht werden kann.

Pressemeldung

Video Bau im Zeitraffer

Grundsteinlegung bei der eG Wohnen 1902

für zwei energieautarke Mehrfamilienhäuser mit Pauschalmiete und Energie-Flatrate

In der Kahrener Straße entstehen zwei energieautarke Mehrfamilienhäuser

Die eG Wohnen 1902 baut zwei energieautarke Mehrfamilienhäuser, die sich selbst mit Wärme, Strom und Elektromobilität aus der Sonne versorgen.

Die Häuser versorgen sich bis zu 70% des Jahres selbst mit Wärme und Strom aus der Sonne. Die zukünftigen Bewohner sind somit unabhängig von der Kostenentwicklung für Öl, Gas und Strom. Die Mieter haben langfristig Sicherheit und genießen behaglichen Wohnkomfort.

Die Grundsteinlegung für dieses außergewöhnliche Neubauvorhaben erfolgte am 10.08.2017. In der Zeitkapsel wurden neben der tagaktuellen Ausgabe der Lausitzer Rundschau, die Mieterzeitung und  einige Euromünzen in das Fundament eingelassen.

Pressemeldung

Cottbusser Wohngenossenschaft eG Wohnen baut energieautarke Mehrfamilienhäuser

In Cottbus entstehen aktuell zwei energieautarke Mehrfamilienhäuser. Revolutionär ist aber nicht nur die Technik, sondern auch das Geschäftsmodell. So bekommen Mieter eine Energie-Flatrate, die sich für 10 Jahre nicht verändert.

Die wichtigsten Informationen zum Projekt finden Sie hier:  http://bit.ly/2rsv0vg

Ein großes Lob an die eG Wohnen 1902 , die auch nach 115 jährigem Firmenbestehen besonders fortschrittlich ist.

Anreize bringen mehr als Verbote

Experten kritisieren an der #Energiewende, dass die Politik die Menschen nicht mitnehme. Auch bei meinem Gespräch mit dem Wirtschaftsjournalist Günther Strobel und dem österreichischen Minister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Andrä Rupprechter ging es um dieses Thema. Einen Bericht zum Termin in der letzten Woche hat die österreichische Zeitung derStandard.at nun veröffentlicht.

Hier der Link zum Beitrag: http://bit.ly/2sI5SDz

Unter den Wolken über dem energieautarken Haus

Für den Beitrag im SWR flog die Firma flightseeing www.flightseeing.de aus Dresden mit einer Drohne über die beiden energieautarken Häuser in Freiberg.

Hier sehen Sie den Blick von oben

Diese Sequenzen sind in den Beitrag für das SWR  Wissenschafts-Fernsehmagazin Odysso eingeflossen. Sendetermin: 23. März 2017 um 22 Uhr im SWR. direkt zum Beitrag

Die Energie zum Gründen speist sich aus Fleiß und Leidenschaft

Timo Leukefeld ist Experte für energetisches Wohnen in der Zukunft. Seit 2011 hält er eine Honorarprofessur am Lehrstuhl Solarthermie an der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Glauchau. Professor Leukefeld war Gründer, hatte wirtschaftliche Erfolge, ging in die Insolvenz und gründete wieder. Seine Erfahrungen werden zum immateriellen Gründungskapital für alle, die es auch versuchen, mit ihrer Geschäftsidee an den Markt zu gehen.

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Drehtag mit SWR für Wissenschafts-Fernsehmagazin Odysso

 

17. Februar 2017 Wie geht energieautarkes Leben?

Dieser Frage ist der SWR mit einem Drehteam nachgegangen und hat am 17.2.17 im energieautarken Haus http://www.timoleukefeld.de/autarke-gebaeude/das-energieautarke-haus/pressebilder.html und an der TU Bergakademie in Freiberg nach Antworten gesucht. Vorgestellt werden dann Ende März im SWR Wissenschafts-Fernsehmagazin Odysso drei Projekte: Aussteiger, leistbar und high tech. Es handelt sich um das sehr spannende Projekt der Kollegen von WOHNWAGON in Österreich mit denen wir kooperieren siehe http://www.wohnwagon.at/energieexperte-bestaetigt-wir-sind-ziemlich-autark-2/ und über die wir hier bereits berichtet haben, dann ein energieautarkes Mehrfamilienhaus von der Umweltarena in der Schweiz http://www.umweltarena.ch/uber-uns/energieautarkes-mfh-brutten/ und unser energieautarkes Haus in Freiberg https://www.youtube.com/watch?v=LCCbFm_Gf-4. Dabei interviewte mich der SWR in unserem Gebäude und an der Universität im Hörsaal. Es ging um Altersvorsorge, Leistbarkeit, selbstbestimmtes Leben, Handlungsfreiheit, Pauschalmiete mit Energieflat, wie man Angebot und Nachfrage energetisch zusammenbringt (saisonale Illusion) und die Frage warum 100% Autarkie nicht sinnvoll ist. Lassen Sie sich mal überraschen von einem Trend zur Selbstversorgung….

Nachhaltigkeit ist: zuerst denken

28. Oktober 2016 Nachhaltigkeitspreisverleihung

Nachhaltigkeit – sie lebt und die Erde ist noch zu retten. Das gibt es in Chemnitz in Sachsen zu erleben. Dort kümmert sich die Carlowitz Gesellschaft rührend um das Erbe des Wortschöpfers „Nachhaltigkeit“ Hans Carl von Carlowitz. In seinem Geiste vergibt die Gesellschaft auf der alljährlichen Nachhaltigkeitskonferenz den Nachhaltigkeitspreis. Im Mittelpunkt standen dieses Jahr die Themen: Biodiversität und erneuerbare Energien. Ich bin selbst Mitglied in der Carlowitz Gesellschaft und moderiere seit nunmehr drei Jahren mit Herzblut und Begeisterung diese Konferenz. Dieses Jahr wurde Dirk Steffens und Kandeh K. Yumkella mit diesem Preis geehrt. Die Festreden und die Laudatio auf die Preisträger haben die Zuschauer und mich tief berührt. Besonders die mediale Reise von Dirk Steffens ins Tierreich und die Laudatio von Youssou N’ Dour einem der erfolgreichsten und einflussreichsten afrikanischen Künstler, die er natürlich als Song vorgetragen hat, waren für alle sehr bewegend.

 

Cradle-to-Cradle (C2C) – wie viel Potenzial hat C2C als gesellschaftliches Konzept?

Gepostet von Doreen Brumme am 26. Okt 2016

Ich habe in meiner kleinen Reihe zu Cradle-to-Cradle hier auf dem Wertstoffblog heute ein spannendes Interview für Euch: Mein Gesprächspartner ist Prof. Timo Leukefeld, seines Zeichens Energieexperte, Erdenker und Erbauer energieautarker Häuser und überzeugter Anhänger des C2C-Konzepts. Lest selbst, was er über C2C und dessen Potenzial als Pfeiler einer neuen Weltwirtschaftsweise zu berichten weiß!

Interview mit Timo Leukefeld - cradle-to-cradle

Wie werden wir in Zukunft leben?

"Wie werden wir in Zukunft leben?" fragte sich der MDR und machte das zum Thema einer fünfteiligen Fernsehserie. Als Protagonist machte ich mich auf die Suche nach Antworten. Daraus wurde eine abenteuerliche Reise in die Zukunft, bei der ich viele spannende Projekte und interessante Menschen in Mitteldeutschland und in Asien kennengelernt und interviewt habe. Ich wollte wissen, wie wir zukünftig 10 Milliarden Menschen satt bekommen, wie sie sich fortbewegen sollen, wie wir sie mit Energie  versorgen, wie sie wohnen werden und wie wir mit immer menschenähnlicheren Robotern umgehen.

Aus meinen Filmausnahmen in Asien ist nun ein spannender Film entstanden. Ich reiste zusammen mit meinem Sohn nach Nagasaki in das erste Hotel der Welt, in dem keine Menschen mehr arbeiten sondern nur noch Androiden. Dann nach Shanghai, wo eine innovative Firma große Gebäude aus dem 3 D Drucker ausdruckt. Sehen Sie selbst:

Film  - Viel Freude beim anschaun.

Alle Sendungen aus "MDR um 4" nun auch in youtube:

Energie und Wohnen
Ernährung
Möbilität
Roboter "Aufstand der Maschinen"

LexiTV – das Wissensmagazin des MDR – befasst sich am 2. 11. 2016, von 15. 00 – 16. 00 Uhr mit dem Themengebiet „Mensch und Machine, Roboter, Künstliche Intelligenz u.a.“. Innerhalb dieser Sendung wiederholt der MDR einen der oben genannten Beiträge „Aufstand der Maschinen“

Nun interessiert mich brennend:
Wie werden SIE in Zukunft leben? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Energieautarkes Haus im MDR-Sachsenspiegel am 13.10.2016

Wer Solarstrom oder Windstrom ins Netz einspeist bekommt für 20 Jahre garantiert vom Energieversorger eine Einspeisevergütung für jede kWh gezahlt (EEG). Es war bisher sehr lukrativ damit Geld zu verdienen. Den Mehrpreis dieser Einspeisevergütung darf der Energieversorger via EEG-Umlage auf den Strompreis aller Kunden umlegen. Heute wurde die durch die Bundesnetzagentur offiziell die Höhe der EEG-Umlage veröffentlicht die ab 2017 jeder Verbraucher pro kWh bezogenem Strom zur Subventionierung der Ökostrom-Produzenten abführen muss. Die Umlage steigt von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde, was den Strompreis weiter verteuert.

Der MDR zeigt am ersten energieautarken Haus in Freiberg, dass es auch anders geht, als nur Solarstrom einzuspeisen ins Stromnetz, um damit Geld zu verdienen. Hier geht es um eine intelligente Eigenversorgung mit Wärme, Strom und E-Mobilität aus der Sonne – also um die Eigennutzung der Sonnenenergie.

MDR: „Ökohaus für Selbstversorger 

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld lebt seit drei Jahren in einem Haus, dessen einzige Quelle für Wärme und Strom angeblich die Natur ist. Wir haben es uns angesehen.“

Annes Illustrationen gegen Power Point Müdigkeit

13. Oktober 2016

Heute hatte ich besondere Freude mit meinem Vortrag über intelligentes Verschwenden auf dem 7. Aichelin Instandhaltungsforum in Ludwigsburg. Warum? Weil ich selbst gelernter Instandhaltungsmechaniker bin! Reparieren anstatt wegschmeißen liegt voll im Trend. Im Maschinenbau schon seit eh und je. Wenn wir allerdings mit unserer Welt weiter so umgehen, lässt sie sich durch Instandhaltung auch nicht mehr reparieren.
Besonders eindrucksvoll waren die Illustrationen von Anne Lehmann www.annelehmann.de 45 min Power Point in dieses Bild zu bringen ist für mich etwa so schwer, wie der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Super gelungen finde ich und erstaunlich was so hängen geblieben ist bei Anne bleibt. Alles Gute Aichelin und Anne. Beides tolle Unternehmen. Ich sag ja: Kultur nützt den Menschen in der Wirtschaft…. 

Heute Einweihung VitalsonnenhausPro

12.10.2016
Heute wird in Schwertberg/Österreich das erste energieautarke Haus das VitalsonnenhausPro www.vitalsonnenhauspro.at eingeweiht. Timo Leukefeld durfte das Projekt beraten und ist begeistert von den 7 Energiemodulen also der Leistbarkeit und der Barrierefreiheit.

PDF  Baureport VitalsonnenhausPro 12.10.16   
PDF  Pressemappe mit Finanzierungsbeispielen VitalsonnenhausPro 12.10.16 

Video Beitrag im Österreichischen Fernsehen LT1 
Video LT1 im Interview mit Timo Leukefeld

Wie teuer ist die Energiewende wirklich?

12. Oktober 2016
Das fragt sich Timo Leukefeld beim Lesen des Artikels in DIE WELT. So viel Geld und verhältnismäßig wenig erreicht mit rund 15% erneuerbarer Anteil am Gesamtenergieverbrauch Deutschlands im Bereich Wärme, Strom und Mobilität. Hier haben wir uns wohl viele Jahre selbst etwas vorgemacht? Das deutet auf einige Konstruktionsfehler der Energiewende oder besser gesagt der Stromwende hin.

Es wird Zeit vom quantitativen Denken zum qualitativen Denken überzugehen und Antworten auf diese Fragen zu suchen: wie kommen Angebot und Nachfrage zusammen, wie wird die Wärme und der Verkehr erneuerbar, wie speichern wir die fluktuierende Energie, wie dezentralisieren wir die Energieversorgung, wie gehen wir mit dem Phänomen der saisonalen Illusion, woher kommt dauerhaft der erneuerbare Strom im Winter wenn wir in Zukunft Millionen Wärmepumpen und E Autos betreiben wollen und wann hören wir endlich auf die Energiewelt in gut (erneuerbar) und böse (fossil) einzuteilen anstatt in Energieerzeuger mit Grenzkosten (wozu im Übrigen neben Öl und Gas heute  auch Wärmepumpen und Biomasseheizungen gehören) und Grenzkosten nahe Null  Energieerzeuger. Darauf weise ich immer wieder in meinen Vorträgen hin.

Hier der Artikel aus DIE WELT vom 11.10.2016

520.000.000.000 Euro

So teuer wird nach Berechnungen des Institutes für Wettbewerbsökonomik die Energiewende

von Daniel Wetzel

„Selten wurde ein Umweltminister so mit Hohn und Spott übergossen wie weiland Peter Altmaier (CDU): Vor drei Jahren erklärte der heutige Kanzleramtsminister, die Kosten der Energiewende könnten sich, wenn nichts getan werde, „bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren.“ Umgehend wiesen große Magazine und Wochenzeitungen von „WiWo“ bis „Zeit“ den Umweltminister hin, dass er sich bei seinem „Billionen-Ding“ ja wohl verrechnet haben müsse….“
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Leben allein von der Sonne - Ist das energieautarke Haus möglich?

12. Oktober 2016
Diese Frage stellte die Journalistin Katja Fischer an Timo Leukefeld im Rahmen eines Interviews für die dpa. Na klar ist das möglich und es ist ein Schritt in Richtung eines selbstbestimmten Lebens. Am 10.10.16 wurde der Beitrag in der ersten Tageszeitung, der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlicht. Viel Freude beim Lesen:

Hier der Beitrag:

„Leben allein von der Sonne - Ist das energieautarke Haus möglich?

Wer energieautark wohnen möchte, nutzt allein lokal verfügbare Energieträger und lässt sich nicht mit Gas oder Öl beliefern.

Straubing. (dpa) Ein Haus, das seine Energie selbst erzeugt, ist längst keine Utopie mehr. Und auch erste Versuche, sich unabhängig von Öl, Gas und Strom aus dem Netz zu machen, zeigen Erfolg. Timo Leukefeld, Vorstandsmitglied des Sonnenhaus-Instituts in Straubing (Bayern), das Energiekonzepte entwickelt, wohnt selbst seit drei Jahren in einem energieautarken Haus und ist sich sicher: «Der Durchbruch steht unmittelbar bevor.“
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Achmed A. W. Khammas: DAS BUCH DER SYNERGIEN

12. Oktober 2016
Das Buch der Synergie ist die größte, Timo Leukefeld bekannte Enzyklopädie zu erneuerbaren Energien im Internet. Im wahrsten Sinne des Wortes Technik, die begeistert. Der von Timo Leukefeld geschätzte Autor Achmed A. W. Khammas hat darin alles was verfügbar ist an Wissen auf 600 reich bebilderten Internetseiten zusammengestellt:
www.buch-der-synergie.de

Herr Khammas schreibt: „Von fast vergessenen Verfahren der Antike über gegenwärtige Entwicklungen bis zu Visionen der Zukunft: Technologien haben stets den Fortschritt von Zivilisationen bestimmt. Dies zeigt das Buch der Synergie in fünf Teilen A-C:

A     der Wärme- und Wasserkreislauf
B     die angewendeten systemtechnischen Werkzeuge
C     alle Formen der erneuerbaren Energie
D     das bevorzugte Energiegewinnungskonzept des Autors
C     der Weg des Autors

Im Buch der Synergie werden Technologien der Erneuerbaren Energie beschrieben
und wie sich die einzelnen Verfahren ergänzen. Damit können ihre Nutzer zu
einer effektiven, die Umwelt schonenden Energieausbeute gelangen. Genau dies
sind die erwünschten Synergie-Effekte, auf welche das Buch verweist.
Ein unersetzliches Nachschlagewerk für alle, die an neuen Methoden der
Energiegewinnung, an Ökologie, Umweltschutz, Physik und Technologie
interessiert sind. Seit 2007 haben viele hunderttausend Interessenten die Internetseite besucht und als lexikalische Hilfe genutzt. Hauptschüler schätzen ebenso wie Physikprofessoren die unermüdliche Arbeit des Autors als Informationsquelle.“

Es lohnt sich in diesen Webseiten zu stöbern und immer und immer wieder auf neues Wissen zu stoßen.
Viel Freude beim Lesen wünscht Timo Leukefeld!

2016-9-24 3. cradle to cradle Kongress in Lüneburg

Eine neue Kultur des Verbrauchens
Nichts bestimmt unsere Gesellschaft und Zeit derzeit so sehr wie die Frage nach dem Umgang mit unseren Ressourcen und die Folgen, die dies hat. Die Debatte um den Klimawandel ist nicht mehr wegzudenken, weder in den Wohlstands verwöhnten Industrieländern noch in den aufstrebenden Schwellenländern. Diese Debatte wurde mit etwa 400 begeisterten Besuchern und vielen prominenten Gästen am 24.9.2016 auf dem 3. cradle to cradle Kongress in Lüneburg geführt (link c2c-kongress.de). Ich durfte im Diskussionsforum Energie zusammen mit Ursula Sladek, Dr. Franz Alt und Frau Dr. Monika Griefahn den Stand der Energiewende und daraus ableitend neue Geschäftsmodelle vorstellen. Dabei gab es für mich zwei Treiber: Begeisterung und qualitatives Denken.

Während in den 70er Jahren Umweltthemen noch etwas für Öko`s mit dem entsprechenden Image waren, hat sich seit den 80er Jahren ein allgemeines Umweltbewusstsein mehr und mehr durchgesetzt. Das basiert aber letztlich auf der Grundlage, dass der Mensch ein Schädling ist und demzufolge geht es um den Willen, "weniger schädlich" sein zu wollen.
Genau hier wird bei cradle to cradle (von der Wiege zur Wiege) für einen Paradigmenwechsel plädiert: Es geht nicht mehr um weniger schädlich, sondern um nützlich, was letztlich eine neue industrielle Revolution bedeutet, weil es sämtliche Herstellungsprozesse in sinnvollster Weise auf den Prüfstand stellt.

Das Prinzip ist:
dass alles, was wir verbrauchen, zurück in den Nährstoffkreislauf gehen kann. Dann kommen wir vom "schädlich" oder "weniger schädlich" hin zu "nützlich". Dieser Ansatz basiert auf den Untersuchungen und Thesen von Professor Michael Braungart (Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer des HUI Hamburger Umweltinstitut e.V. und der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH), der zwei Jahre die Welt bereiste und sich dabei angeschaut hat, wie die verschiedenen Völker mit Nähr- und Rohstoffen umgehen. Als Chemiker und Materialwissenschaftler liegt sein Fokus deshalb nicht mehr darauf, wie
schädlich ein Rohstoff/Produkt ist, sondern welche Rohstoffe es gibt, die man verwenden kann und die dann wieder in den Kreislauf zurück geführt werden können. Neue innovative Produkte sind z.B. T-Shirts von „trigema“ (können auf den Kompost), Schuhe von „nike“ (ebenso kompostabel) oder Autos von Ford (Prinzip hier: Rückführung der Rohstoffe an Hersteller. Man nutzt als Kunde das Fahrzeug nur, den Rest besorgt der Produzent). Um in 10 oder 20 Jahren noch wettbewerbsfähig sein zu können, ist es sogar ökonomisch zwingend, dass zur Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung keine neuen
Ressourcen (Rohstoffe und fossile Energie) extra gekauft werden müssen.

Sehr erfolgreich ist Prof. Dr. Michael Braungart bereits in den Niederlanden, den skandinavischen Ländern und den USA. Diese neue Kultur des Verbrauchens könnte eine Weltrevolution bedeuten, denn auf der Grundlage von Wissen geht es darum, intelligent zu verbrauchen. Weg vom schlechten Gewissen hin zu einem befreiten Genießen. Nicht das schlechte Gewissen ist länger der Dreh- und Angelpunkt, sondern eine intelligente Nutzung. Das ist, wenn man so will, vergleichbar dem Paradigmenwechsel in der Kirche - ich
baue nicht mehr auf das schlechte und quälende Gewissen des Sünders, sondern verkünde die frohe Botschaft der Erlösung. Es ist sozusagen eine intelligente Verbindung von Kultur (das was der Mensch aus den Ressourcen macht) und Natur (die geschützt bleibt) auf einen Stand der Technik und Erkenntnis, die uns Menschen im 21. Jahrhundert entspricht.

Panik mit Hut

Am 15.9.2016 wurde ich vor einem Vortrag auf dem 1. Forum Wohnungswirtschaft vom Journalisten Eckhard Martin und dem Fotografen Oliver Pohl interviewt. Als ich auf dem Sofa sitzend über mich schaute, begegnete ich einem Idol von mir: Panik Udo in übermenschlicher Portrait Gestalt. Was für eine Wiedersehensfreude!
Udo Lindenberg ist der erfolgreichste deutsche Rockmusiker der letzten 40 Jahre. Wie kaum ein anderer Künstler hat er meine Jugend geprägt und mir wie zehntausenden anderen Menschen in der ehemaligen DDR Mut und Hoffnung gemacht. In seinen Texten erzählt Udo Lindenberg Geschichten, mit Liebesliedern berührt er heute noch die Herzen seiner Fans, die politischen Botschaften seiner Werke regen zum Nachdenken an. Nach der Wende habe ich Ihn als Mitglied des Vereins Deutscher Sprache 2010 in Kassel persönlich kennengelernt, als der Ausnahmekünstler mit dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache  einer der höchstdotierten deutschen Sprachpreise ausgezeichnet wurde. Danach haben wir im kleinen Kreis zusammen gefeiert, Bier und Wein getrunken und alte Lieder gesungen. Er hat gezeigt, dass man mit anspruchsvollen, schönen Texten in deutscher Sprache erfolgreich sein kann.
Am 25. Juni 2016 habe ich Ihn zusammen mit meinem Sohn Leonardo wieder live gesehen in Leipzig. Mit Hits wie „Sonderzug nach Pankow“ schrieb Udo Lindenberg Geschichte. Dieses Jahr wurde er 70 Jahre und das merkt man überhaupt nicht. An all das dachte ich im Peer 1 als ich unter seinem Bild saß. Danke Udo für Deine wunderbaren Lieder. Und wie sagst Du immer? Keine Panik auf der Titanic.

Kostenloses e-Book "Wie erreichen wir die Energiewende konkret?"

Im vergangenen Frühling publizierte Josef Jenni das Buch «Wie erreichen wir die Energiewende konkret?», welches die Fa. Jenni im Eigenverlag herausgaben und verteilten.

Das Buch stiess im deutschsprachigen Europa auf reges Interesse, die gedruckte Auflage von 30‘000 Stück neigt sich bereits dem Ende.

Deshalb stellt die Fa. Jenni ab sofort das PDF als kostenloses e-Book zur Verfügung.

Geschäftsmodell: vernetzte Energieautarkie – Energiewende 2.0

Neue Chancen für Wohnungswirtschaft, Energieversorger und Banken

 

Mit einem Mietshaus im herkömmlichen Sinne hat ein energieautarkes Mehrfamilienhaus nur wenig gemein: Photovoltaikmodule und Solarthermiekollektoren teilen sich Dachflächen und Balkonbrüstungen und, was von außen gesehen am augenfälligsten ist, jeder Parkplatz ist mit einer Elektro-Tankstellen versehen. Langzeitspeicher für Wärme- und Strom halten die Energie für die Bewohner vor, so dass diese Häuser bis zu 60 bis 80 Prozent energieautark sind. Innovative Lösungen vernetzen diese Gebäude – nicht um Energie zu beziehen, sondern um die Energiespeicher des Gebäudes den regionalen Energieversorgern zur Lagerung von Energieüberschüssen zur Verfügung zu stellen und damit die öffentlichen Netze zu entlasten.

PDF: Pressemeldung