Unter den Wolken über dem energieautarken Haus

Für den Beitrag im SWR flog die Firma flightseeing www.flightseeing.de aus Dresden mit einer Drohne über die beiden energieautarken Häuser in Freiberg.

Hier sehen Sie den Blick von oben

Diese Sequenzen sind in den Beitrag für das SWR  Wissenschafts-Fernsehmagazin Odysso eingeflossen. Sendetermin: 23. März 2017 um 22 Uhr im SWR. direkt zum Beitrag

Die Energie zum Gründen speist sich aus Fleiß und Leidenschaft

Timo Leukefeld ist Experte für energetisches Wohnen in der Zukunft. Seit 2011 hält er eine Honorarprofessur am Lehrstuhl Solarthermie an der Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Glauchau. Professor Leukefeld war Gründer, hatte wirtschaftliche Erfolge, ging in die Insolvenz und gründete wieder. Seine Erfahrungen werden zum immateriellen Gründungskapital für alle, die es auch versuchen, mit ihrer Geschäftsidee an den Markt zu gehen.

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Drehtag mit SWR für Wissenschafts-Fernsehmagazin Odysso

 

17. Februar 2017 Wie geht energieautarkes Leben?

Dieser Frage ist der SWR mit einem Drehteam nachgegangen und hat am 17.2.17 im energieautarken Haus http://www.timoleukefeld.de/autarke-gebaeude/das-energieautarke-haus/pressebilder.html und an der TU Bergakademie in Freiberg nach Antworten gesucht. Vorgestellt werden dann Ende März im SWR Wissenschafts-Fernsehmagazin Odysso drei Projekte: Aussteiger, leistbar und high tech. Es handelt sich um das sehr spannende Projekt der Kollegen von WOHNWAGON in Österreich mit denen wir kooperieren siehe http://www.wohnwagon.at/energieexperte-bestaetigt-wir-sind-ziemlich-autark-2/ und über die wir hier bereits berichtet haben, dann ein energieautarkes Mehrfamilienhaus von der Umweltarena in der Schweiz http://www.umweltarena.ch/uber-uns/energieautarkes-mfh-brutten/ und unser energieautarkes Haus in Freiberg https://www.youtube.com/watch?v=LCCbFm_Gf-4. Dabei interviewte mich der SWR in unserem Gebäude und an der Universität im Hörsaal. Es ging um Altersvorsorge, Leistbarkeit, selbstbestimmtes Leben, Handlungsfreiheit, Pauschalmiete mit Energieflat, wie man Angebot und Nachfrage energetisch zusammenbringt (saisonale Illusion) und die Frage warum 100% Autarkie nicht sinnvoll ist. Lassen Sie sich mal überraschen von einem Trend zur Selbstversorgung….

Nachhaltigkeit ist: zuerst denken

28. Oktober 2016 Nachhaltigkeitspreisverleihung

Nachhaltigkeit – sie lebt und die Erde ist noch zu retten. Das gibt es in Chemnitz in Sachsen zu erleben. Dort kümmert sich die Carlowitz Gesellschaft rührend um das Erbe des Wortschöpfers „Nachhaltigkeit“ Hans Carl von Carlowitz. In seinem Geiste vergibt die Gesellschaft auf der alljährlichen Nachhaltigkeitskonferenz den Nachhaltigkeitspreis. Im Mittelpunkt standen dieses Jahr die Themen: Biodiversität und erneuerbare Energien. Ich bin selbst Mitglied in der Carlowitz Gesellschaft und moderiere seit nunmehr drei Jahren mit Herzblut und Begeisterung diese Konferenz. Dieses Jahr wurde Dirk Steffens und Kandeh K. Yumkella mit diesem Preis geehrt. Die Festreden und die Laudatio auf die Preisträger haben die Zuschauer und mich tief berührt. Besonders die mediale Reise von Dirk Steffens ins Tierreich und die Laudatio von Youssou N’ Dour einem der erfolgreichsten und einflussreichsten afrikanischen Künstler, die er natürlich als Song vorgetragen hat, waren für alle sehr bewegend.

 

 

Cradle-to-Cradle (C2C) – wie viel Potenzial hat C2C als gesellschaftliches Konzept?

Gepostet von Doreen Brumme am 26. Okt 2016

Ich habe in meiner kleinen Reihe zu Cradle-to-Cradle hier auf dem Wertstoffblog heute ein spannendes Interview für Euch: Mein Gesprächspartner ist Prof. Timo Leukefeld, seines Zeichens Energieexperte, Erdenker und Erbauer energieautarker Häuser und überzeugter Anhänger des C2C-Konzepts. Lest selbst, was er über C2C und dessen Potenzial als Pfeiler einer neuen Weltwirtschaftsweise zu berichten weiß!

Interview mit Timo Leukefeld - cradle-to-cradle

Wie werden wir in Zukunft leben?

"Wie werden wir in Zukunft leben?" fragte sich der MDR und machte das zum Thema einer fünfteiligen Fernsehserie. Als Protagonist machte ich mich auf die Suche nach Antworten. Daraus wurde eine abenteuerliche Reise in die Zukunft, bei der ich viele spannende Projekte und interessante Menschen in Mitteldeutschland und in Asien kennengelernt und interviewt habe. Ich wollte wissen, wie wir zukünftig 10 Milliarden Menschen satt bekommen, wie sie sich fortbewegen sollen, wie wir sie mit Energie  versorgen, wie sie wohnen werden und wie wir mit immer menschenähnlicheren Robotern umgehen.

Aus meinen Filmausnahmen in Asien ist nun ein spannender Film entstanden. Ich reiste zusammen mit meinem Sohn nach Nagasaki in das erste Hotel der Welt, in dem keine Menschen mehr arbeiten sondern nur noch Androiden. Dann nach Shanghai, wo eine innovative Firma große Gebäude aus dem 3 D Drucker ausdruckt. Sehen Sie selbst:

Film  - Viel Freude beim anschaun.

Alle Sendungen aus "MDR um 4" nun auch in youtube:

Energie und Wohnen
Ernährung
Möbilität
Roboter "Aufstand der Maschinen"

LexiTV – das Wissensmagazin des MDR – befasst sich am 2. 11. 2016, von 15. 00 – 16. 00 Uhr mit dem Themengebiet „Mensch und Machine, Roboter, Künstliche Intelligenz u.a.“. Innerhalb dieser Sendung wiederholt der MDR einen der oben genannten Beiträge „Aufstand der Maschinen“

Nun interessiert mich brennend:
Wie werden SIE in Zukunft leben? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Energieautarkes Haus im MDR-Sachsenspiegel am 13.10.2016

Wer Solarstrom oder Windstrom ins Netz einspeist bekommt für 20 Jahre garantiert vom Energieversorger eine Einspeisevergütung für jede kWh gezahlt (EEG). Es war bisher sehr lukrativ damit Geld zu verdienen. Den Mehrpreis dieser Einspeisevergütung darf der Energieversorger via EEG-Umlage auf den Strompreis aller Kunden umlegen. Heute wurde die durch die Bundesnetzagentur offiziell die Höhe der EEG-Umlage veröffentlicht die ab 2017 jeder Verbraucher pro kWh bezogenem Strom zur Subventionierung der Ökostrom-Produzenten abführen muss. Die Umlage steigt von 6,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde, was den Strompreis weiter verteuert.

Der MDR zeigt am ersten energieautarken Haus in Freiberg, dass es auch anders geht, als nur Solarstrom einzuspeisen ins Stromnetz, um damit Geld zu verdienen. Hier geht es um eine intelligente Eigenversorgung mit Wärme, Strom und E-Mobilität aus der Sonne – also um die Eigennutzung der Sonnenenergie.

MDR: „Ökohaus für Selbstversorger 

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld lebt seit drei Jahren in einem Haus, dessen einzige Quelle für Wärme und Strom angeblich die Natur ist. Wir haben es uns angesehen.“

Annes Illustrationen gegen Power Point Müdigkeit

13. Oktober 2016

Heute hatte ich besondere Freude mit meinem Vortrag über intelligentes Verschwenden auf dem 7. Aichelin Instandhaltungsforum in Ludwigsburg. Warum? Weil ich selbst gelernter Instandhaltungsmechaniker bin! Reparieren anstatt wegschmeißen liegt voll im Trend. Im Maschinenbau schon seit eh und je. Wenn wir allerdings mit unserer Welt weiter so umgehen, lässt sie sich durch Instandhaltung auch nicht mehr reparieren.
Besonders eindrucksvoll waren die Illustrationen von Anne Lehmann www.annelehmann.de 45 min Power Point in dieses Bild zu bringen ist für mich etwa so schwer, wie der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Super gelungen finde ich und erstaunlich was so hängen geblieben ist bei Anne bleibt. Alles Gute Aichelin und Anne. Beides tolle Unternehmen. Ich sag ja: Kultur nützt den Menschen in der Wirtschaft…. 

Heute Einweihung VitalsonnenhausPro

12.10.2016
Heute wird in Schwertberg/Österreich das erste energieautarke Haus das VitalsonnenhausPro www.vitalsonnenhauspro.at eingeweiht. Timo Leukefeld durfte das Projekt beraten und ist begeistert von den 7 Energiemodulen also der Leistbarkeit und der Barrierefreiheit.

PDF  Baureport VitalsonnenhausPro 12.10.16   
PDF  Pressemappe mit Finanzierungsbeispielen VitalsonnenhausPro 12.10.16 

Video Beitrag im Österreichischen Fernsehen LT1 
Video LT1 im Interview mit Timo Leukefeld

Wie teuer ist die Energiewende wirklich?

12. Oktober 2016
Das fragt sich Timo Leukefeld beim Lesen des Artikels in DIE WELT. So viel Geld und verhältnismäßig wenig erreicht mit rund 15% erneuerbarer Anteil am Gesamtenergieverbrauch Deutschlands im Bereich Wärme, Strom und Mobilität. Hier haben wir uns wohl viele Jahre selbst etwas vorgemacht? Das deutet auf einige Konstruktionsfehler der Energiewende oder besser gesagt der Stromwende hin.

Es wird Zeit vom quantitativen Denken zum qualitativen Denken überzugehen und Antworten auf diese Fragen zu suchen: wie kommen Angebot und Nachfrage zusammen, wie wird die Wärme und der Verkehr erneuerbar, wie speichern wir die fluktuierende Energie, wie dezentralisieren wir die Energieversorgung, wie gehen wir mit dem Phänomen der saisonalen Illusion, woher kommt dauerhaft der erneuerbare Strom im Winter wenn wir in Zukunft Millionen Wärmepumpen und E Autos betreiben wollen und wann hören wir endlich auf die Energiewelt in gut (erneuerbar) und böse (fossil) einzuteilen anstatt in Energieerzeuger mit Grenzkosten (wozu im Übrigen neben Öl und Gas heute  auch Wärmepumpen und Biomasseheizungen gehören) und Grenzkosten nahe Null  Energieerzeuger. Darauf weise ich immer wieder in meinen Vorträgen hin.

Hier der Artikel aus DIE WELT vom 11.10.2016

520.000.000.000 Euro

So teuer wird nach Berechnungen des Institutes für Wettbewerbsökonomik die Energiewende

von Daniel Wetzel

„Selten wurde ein Umweltminister so mit Hohn und Spott übergossen wie weiland Peter Altmaier (CDU): Vor drei Jahren erklärte der heutige Kanzleramtsminister, die Kosten der Energiewende könnten sich, wenn nichts getan werde, „bis Ende der dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren.“ Umgehend wiesen große Magazine und Wochenzeitungen von „WiWo“ bis „Zeit“ den Umweltminister hin, dass er sich bei seinem „Billionen-Ding“ ja wohl verrechnet haben müsse….“
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Leben allein von der Sonne - Ist das energieautarke Haus möglich?

12. Oktober 2016
Diese Frage stellte die Journalistin Katja Fischer an Timo Leukefeld im Rahmen eines Interviews für die dpa. Na klar ist das möglich und es ist ein Schritt in Richtung eines selbstbestimmten Lebens. Am 10.10.16 wurde der Beitrag in der ersten Tageszeitung, der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlicht. Viel Freude beim Lesen:

Hier der Beitrag:

„Leben allein von der Sonne - Ist das energieautarke Haus möglich?

Wer energieautark wohnen möchte, nutzt allein lokal verfügbare Energieträger und lässt sich nicht mit Gas oder Öl beliefern.

Straubing. (dpa) Ein Haus, das seine Energie selbst erzeugt, ist längst keine Utopie mehr. Und auch erste Versuche, sich unabhängig von Öl, Gas und Strom aus dem Netz zu machen, zeigen Erfolg. Timo Leukefeld, Vorstandsmitglied des Sonnenhaus-Instituts in Straubing (Bayern), das Energiekonzepte entwickelt, wohnt selbst seit drei Jahren in einem energieautarken Haus und ist sich sicher: «Der Durchbruch steht unmittelbar bevor.“
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Achmed A. W. Khammas: DAS BUCH DER SYNERGIEN

12. Oktober 2016
Das Buch der Synergie ist die größte, Timo Leukefeld bekannte Enzyklopädie zu erneuerbaren Energien im Internet. Im wahrsten Sinne des Wortes Technik, die begeistert. Der von Timo Leukefeld geschätzte Autor Achmed A. W. Khammas hat darin alles was verfügbar ist an Wissen auf 600 reich bebilderten Internetseiten zusammengestellt:
www.buch-der-synergie.de

Herr Khammas schreibt: „Von fast vergessenen Verfahren der Antike über gegenwärtige Entwicklungen bis zu Visionen der Zukunft: Technologien haben stets den Fortschritt von Zivilisationen bestimmt. Dies zeigt das Buch der Synergie in fünf Teilen A-C:

A     der Wärme- und Wasserkreislauf
B     die angewendeten systemtechnischen Werkzeuge
C     alle Formen der erneuerbaren Energie
D     das bevorzugte Energiegewinnungskonzept des Autors
C     der Weg des Autors

Im Buch der Synergie werden Technologien der Erneuerbaren Energie beschrieben
und wie sich die einzelnen Verfahren ergänzen. Damit können ihre Nutzer zu
einer effektiven, die Umwelt schonenden Energieausbeute gelangen. Genau dies
sind die erwünschten Synergie-Effekte, auf welche das Buch verweist.
Ein unersetzliches Nachschlagewerk für alle, die an neuen Methoden der
Energiegewinnung, an Ökologie, Umweltschutz, Physik und Technologie
interessiert sind. Seit 2007 haben viele hunderttausend Interessenten die Internetseite besucht und als lexikalische Hilfe genutzt. Hauptschüler schätzen ebenso wie Physikprofessoren die unermüdliche Arbeit des Autors als Informationsquelle.“

Es lohnt sich in diesen Webseiten zu stöbern und immer und immer wieder auf neues Wissen zu stoßen.
Viel Freude beim Lesen wünscht Timo Leukefeld!

2016-9-24 3. cradle to cradle Kongress in Lüneburg

Eine neue Kultur des Verbrauchens
Nichts bestimmt unsere Gesellschaft und Zeit derzeit so sehr wie die Frage nach dem Umgang mit unseren Ressourcen und die Folgen, die dies hat. Die Debatte um den Klimawandel ist nicht mehr wegzudenken, weder in den Wohlstands verwöhnten Industrieländern noch in den aufstrebenden Schwellenländern. Diese Debatte wurde mit etwa 400 begeisterten Besuchern und vielen prominenten Gästen am 24.9.2016 auf dem 3. cradle to cradle Kongress in Lüneburg geführt (link c2c-kongress.de). Ich durfte im Diskussionsforum Energie zusammen mit Ursula Sladek, Dr. Franz Alt und Frau Dr. Monika Griefahn den Stand der Energiewende und daraus ableitend neue Geschäftsmodelle vorstellen. Dabei gab es für mich zwei Treiber: Begeisterung und qualitatives Denken.

Während in den 70er Jahren Umweltthemen noch etwas für Öko`s mit dem entsprechenden Image waren, hat sich seit den 80er Jahren ein allgemeines Umweltbewusstsein mehr und mehr durchgesetzt. Das basiert aber letztlich auf der Grundlage, dass der Mensch ein Schädling ist und demzufolge geht es um den Willen, "weniger schädlich" sein zu wollen.
Genau hier wird bei cradle to cradle (von der Wiege zur Wiege) für einen Paradigmenwechsel plädiert: Es geht nicht mehr um weniger schädlich, sondern um nützlich, was letztlich eine neue industrielle Revolution bedeutet, weil es sämtliche Herstellungsprozesse in sinnvollster Weise auf den Prüfstand stellt.

Das Prinzip ist:
dass alles, was wir verbrauchen, zurück in den Nährstoffkreislauf gehen kann. Dann kommen wir vom "schädlich" oder "weniger schädlich" hin zu "nützlich". Dieser Ansatz basiert auf den Untersuchungen und Thesen von Professor Michael Braungart (Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer des HUI Hamburger Umweltinstitut e.V. und der EPEA Internationale Umweltforschung GmbH), der zwei Jahre die Welt bereiste und sich dabei angeschaut hat, wie die verschiedenen Völker mit Nähr- und Rohstoffen umgehen. Als Chemiker und Materialwissenschaftler liegt sein Fokus deshalb nicht mehr darauf, wie
schädlich ein Rohstoff/Produkt ist, sondern welche Rohstoffe es gibt, die man verwenden kann und die dann wieder in den Kreislauf zurück geführt werden können. Neue innovative Produkte sind z.B. T-Shirts von „trigema“ (können auf den Kompost), Schuhe von „nike“ (ebenso kompostabel) oder Autos von Ford (Prinzip hier: Rückführung der Rohstoffe an Hersteller. Man nutzt als Kunde das Fahrzeug nur, den Rest besorgt der Produzent). Um in 10 oder 20 Jahren noch wettbewerbsfähig sein zu können, ist es sogar ökonomisch zwingend, dass zur Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung keine neuen
Ressourcen (Rohstoffe und fossile Energie) extra gekauft werden müssen.

Sehr erfolgreich ist Prof. Dr. Michael Braungart bereits in den Niederlanden, den skandinavischen Ländern und den USA. Diese neue Kultur des Verbrauchens könnte eine Weltrevolution bedeuten, denn auf der Grundlage von Wissen geht es darum, intelligent zu verbrauchen. Weg vom schlechten Gewissen hin zu einem befreiten Genießen. Nicht das schlechte Gewissen ist länger der Dreh- und Angelpunkt, sondern eine intelligente Nutzung. Das ist, wenn man so will, vergleichbar dem Paradigmenwechsel in der Kirche - ich
baue nicht mehr auf das schlechte und quälende Gewissen des Sünders, sondern verkünde die frohe Botschaft der Erlösung. Es ist sozusagen eine intelligente Verbindung von Kultur (das was der Mensch aus den Ressourcen macht) und Natur (die geschützt bleibt) auf einen Stand der Technik und Erkenntnis, die uns Menschen im 21. Jahrhundert entspricht.

Panik mit Hut

Am 15.9.2016 wurde ich vor einem Vortrag auf dem 1. Forum Wohnungswirtschaft vom Journalisten Eckhard Martin und dem Fotografen Oliver Pohl interviewt. Als ich auf dem Sofa sitzend über mich schaute, begegnete ich einem Idol von mir: Panik Udo in übermenschlicher Portrait Gestalt. Was für eine Wiedersehensfreude!
Udo Lindenberg ist der erfolgreichste deutsche Rockmusiker der letzten 40 Jahre. Wie kaum ein anderer Künstler hat er meine Jugend geprägt und mir wie zehntausenden anderen Menschen in der ehemaligen DDR Mut und Hoffnung gemacht. In seinen Texten erzählt Udo Lindenberg Geschichten, mit Liebesliedern berührt er heute noch die Herzen seiner Fans, die politischen Botschaften seiner Werke regen zum Nachdenken an. Nach der Wende habe ich Ihn als Mitglied des Vereins Deutscher Sprache 2010 in Kassel persönlich kennengelernt, als der Ausnahmekünstler mit dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache  einer der höchstdotierten deutschen Sprachpreise ausgezeichnet wurde. Danach haben wir im kleinen Kreis zusammen gefeiert, Bier und Wein getrunken und alte Lieder gesungen. Er hat gezeigt, dass man mit anspruchsvollen, schönen Texten in deutscher Sprache erfolgreich sein kann.
Am 25. Juni 2016 habe ich Ihn zusammen mit meinem Sohn Leonardo wieder live gesehen in Leipzig. Mit Hits wie „Sonderzug nach Pankow“ schrieb Udo Lindenberg Geschichte. Dieses Jahr wurde er 70 Jahre und das merkt man überhaupt nicht. An all das dachte ich im Peer 1 als ich unter seinem Bild saß. Danke Udo für Deine wunderbaren Lieder. Und wie sagst Du immer? Keine Panik auf der Titanic.

Kostenloses e-Book "Wie erreichen wir die Energiewende konkret?"

Im vergangenen Frühling publizierte Josef Jenni das Buch «Wie erreichen wir die Energiewende konkret?», welches die Fa. Jenni im Eigenverlag herausgaben und verteilten.

Das Buch stiess im deutschsprachigen Europa auf reges Interesse, die gedruckte Auflage von 30‘000 Stück neigt sich bereits dem Ende.

Deshalb stellt die Fa. Jenni ab sofort das PDF als kostenloses e-Book zur Verfügung.

Geschäftsmodell: vernetzte Energieautarkie – Energiewende 2.0

Neue Chancen für Wohnungswirtschaft, Energieversorger und Banken

 

Mit einem Mietshaus im herkömmlichen Sinne hat ein energieautarkes Mehrfamilienhaus nur wenig gemein: Photovoltaikmodule und Solarthermiekollektoren teilen sich Dachflächen und Balkonbrüstungen und, was von außen gesehen am augenfälligsten ist, jeder Parkplatz ist mit einer Elektro-Tankstellen versehen. Langzeitspeicher für Wärme- und Strom halten die Energie für die Bewohner vor, so dass diese Häuser bis zu 60 bis 80 Prozent energieautark sind. Innovative Lösungen vernetzen diese Gebäude – nicht um Energie zu beziehen, sondern um die Energiespeicher des Gebäudes den regionalen Energieversorgern zur Lagerung von Energieüberschüssen zur Verfügung zu stellen und damit die öffentlichen Netze zu entlasten.

PDF: Pressemeldung